Donnerstag, 22. Januar 2009

Seminar in Berlin Teil 2

So, ich kombiniere jetzt noch mal meine letzten Tage.

Das Seminar war geprägt von vielen, langatmigen und ergebnislosen Diskussionen über das Böse in der Welt und sowas halt. Ich heb jetzt nur besondere Meilensteine hervor, nämlich das Welthandel-Spiel und die Fishbone Diskussion. Beim ersten hat jeder eine Rolle zugeteilt bekommen und war entweder Japan, Frankreich, Togo, Kongo, Brasilien, Indien, die UN oder die Weltbank. Ziel des Spiels war, soviel Geld wie möglich zu haben, die UN war zum Streitschlichten da, und die Weltbank tauschte die produzierten Güter (geometrische, aus Papier hergestellten Formen mit verschiedenen Werten).

Der Kniff war, dass jedes Land unterschiedlich ausgestattet war. Wir (Frankreich) hatten alle möglichen Produktionsmittel ( Schere 2x, Lineal, Zirkel, Stift 2x), aber nur begrenzte Rohstoffe (Papier). Also mussten wir nun handeln mit Ländern, die reich an Rohstoffen waren. Im Laufe des Spiels wurde deutlich, dass wir als Frankreich noch mehr zu tun hatten, zum einen waren wir mit Japan die treibende Kraft in der UN (sprich wir mussten alles zahlen) 2. hatten wir als Industrienation auch besseres technisches Know-How und konnten neu entdeckte Rohstoffe nutzen.

Außerdem bekamen wir Geld von Togo.

Also haben wir (Frankreich) natürlich perfekt abgeschnitten und mit 74.304 Euro das Spiel gewonnen.

Soweit mein persönliches Highlight vom Pflichtteil.

Am letzten Tag haben wir ne kleine Abschlussfeier gemacht( ES GAB FLEISCH !!!!!)

Oh An der Stelle sollte ich dazu sagen, dass das Seminar aufgrund der Meinung unserer Organisation vegetarisch ist. Nichtsdestotrotz war das vegetarische Essen geil, aber Fleisch ist halt doch einfach geiler.

Der Abend hat ganz lustig angefangen. Ivan hat sich ein Liederbuch gekauft und so ham wir zuerst gechillt zusammengesessen und gesungen, dann sind wir aber in den großen Raum gegangen und ham gefeiert, was das Zeug hält. Verdammt viel gesoffen und verdammt viel geraucht, aber verdammt Mann, das hab ich wieder gebraucht, um Mal das Bo zu zitieren.

Ich weiß aber noch wie ich um 5 Uhr morgends Hähnenschenkel frittiert hab. Und die verdammt geil geschmeckt haben. Der nächste Morgen war allerdings recht hart. Keine Zigaretten mehr (bei fast 10 Rauchern) also war die Stimmung dementsprechend schlecht.

Abschlusseinheit gemacht, geputzt, Abschiedsfoto und ab gings.

Der passende Song ist, naja mach ichs mal nicht so kreativ „Verdammt Mann“ von „5 Sterne Deluxe“


So jetzt sitze ich hier gerade im Mercure Hotel am Airport in Berlin, und es sind die letzten Stunden vor dem Abflug. Uwe und Philipp sind auch hier, weil ihr Flug gecancelt wurde. Sie fliegen morgen mit mir nach Madrid. Mir ist ein bischen mulmig und ich bin hundemüde. Trotzdem werde ich gleich noch die Gelegenheit nutzen, um mich in die Wanne zu legen. Werde dabei wahrscheinlich sterben, aber bin wenigstens gechillt. Also bin ich dann mal weg.....

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